Osterhäschen dort im Grase,
Wackelschwänzchen, Schnuppernase.
Mit langen weißen Ohren,
hat ein Osterei verloren.
Zwischen Blumen seh ich`s liegen,
Österhäschen kann ich`s kriegen?...


Der Osterhas`, der kann nicht ruhn`,
hat alle Pfoten voll zu tun.
Und daher liefert er im Trab,
euch unsre besten Grüße ab.
Ostern ist zwar nicht der Mai.
Doch immerhin-- 3 Tage frei.
Mit dem Wunsch sie zu genießen,
will ich diesen Gruß nun schließen.
Der Frühling hockt schon im Gesträuch,
wir grüßen und wir wünschen Euch,
bei allerbster Wetterlage,
ganz herzlich:
"Frohe Ostertage"


Ein Ostergedicht
(Heinz Erhardt)

Wer ahnte, dass zum Weihnachtsfest
Cornelia mich sitzen lässt?

Das war noch nichts: zu Ostern jetzt
hat sie mich abermals versetzt!

Nun freu ich mich auf Pfingsten -
nicht im geringsten!


Das Ei!

Wer war zuerst da, ist die Frage
war es die Henne, oder war's das Ei?
Dass weiss doch jeder heutzutage,
es war der Hase, einwandfrei.
Er legte Ostern auf der Tenne
wie wissenschaftlich heut man weiss,
ins Nest das Ei geschwind der Henne
und das zu einem Schleuderpreis.
Seit dem muss er nicht länger legen,
er konnt die Henne ja erweichen,
doch wird der Hase unsertwegen
die Eier weiter farbig streichen.


Ein Ostergruß!

Am Bach, dort wo die Weidenkätzchen stehn,
hab ich den Osterhas gesehn.
Er lief davon als er mich sah,
ob er von mir erschrocken war?
Plötzlich hab ich was entdeckt,
hinter den Weiden, hat er da was versteckt?
Ein Körbchen voll Eier bunt und fein,
die sollen für uns Kinder sein.
Osterhäschen dort im grünen Gras,
vielen vielen Dank für den
schönen Osterspaß.